Vision

Nutzbringende Therapien für
jeden Patienten

Konzept

Enge Zusammenarbeit mit allen Interessenvertretern

Ideenschmiede

Kreative Entwicklung neuartiger Diagnostika

Ideen und Förderprojekte

Anfang Juni 2015 rief PARMENIDes in einem Ideenwettbewerb Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf, Projektideen zu neuen Ansätzen der In-vitro-Diagnostik zu formulieren, die dazu beitragen, die Herausforderungen der personalisierten Medizin ganzheitlich zu lösen. Die insgesamt 39 eingereichten Skizzen belegen nicht nur, wie bedeutsam das Thema ist, sondern zeigen auch mit welcher Ideenvielfalt die Akteure an die Problemlösung herangehen.

Ein Beirat mit Experten aus Diagnostik- und Pharmaindustrie, Medizinrecht, Labormedizin und Kostenträgerschaft prämierte Anfang September 2015 die vier besten Ideen, deren Vorschläge neben medizinisch-technischen Aspekten insbesondere mit dem Mehrwert für den Patienten und den Strategien für den Markteintritt überzeugten. Als Prämie erhalten die Sieger Fördergelder in Höhe von 100.000 Euro, um eine Machbarkeitsstudie durchzuführen.

Prämierte Projektideen

Prof. Frank Bier vom Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie,  wird zusammen mit Prof. Nikolaus Rajewsky vom Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin eine Machbarkeitsprüfung für ein microarraybasiertes System zur Detektion zirkulärer RNA durchführen. Neuesten Erkenntnissen zufolge bilden diese eine neue wertvolle Klasse von Biomarkern, etwa bei neurodegenerativen Erkrankungen. Das System ließe sich zunächst in der Grundlagenforschung anwenden und später als diagnostischer Test in der Routine.

Auf ein innovatives Diagnostikum im Bereich der Selbsttests zum Nachweis pathogener Erkrankungen der Mundhöhle fokussiert das eingereichte Projekt von Dr. Uwe Schedler von der PolyAn GmbH. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie der Universität Würzburg führt er eine Proof-of-Principle-Studie durch, um anschließend einen Kaugummi-Selbsttest zu entwickeln, mit dem sich etwa Karies frühzeitig erkennen lässt.

Dr. Juliane Hoffmann und Prof. Dr. Berend Isermann vom Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg widmen sich in Kooperation mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen Vorarbeiten, um eine neuartige nukleinsäurebasierte Screening-Technologie zu entwickeln, die es erlaubt aggressive Prostatakarzinome im Blut zu identifizieren und Patienten einer richtigen und nebenwirkungsarmen Therapie zuzuführen.

Einen Machbarkeitsnachweis für einen kombinierten Schnelltest basierend auf Glycanarrays führen Dr. Holger Eickhoff von der Scienion AG und Dr. Arif Malik von der MicroDiscovery GmbH. Kohlenhydrate bedecken alle Zellen des menschlichen Körpers und spielen eine entscheidende Rolle bei der molekularen Erkennung von Zelloberflächen bei Infektionen, Immunreaktionen und Krebsmetastasen. Das Team erarbeitet nun am Beispiel einer Autoimmunerkrankung wesentliche Entwicklungsparameter für diese innovative Diagnostikplattform.

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